Eine Schweißerausbildung ist teuer, es dauert seine Zeit, bis die Auszubildenden die für diesen Beruf erforderlichen Fähigkeiten erworben haben, und manchmal kann das für sie demotivierend sein.
Deshalb hat der kolumbianischer Nationaler Ausbildungsdienst (Servicio Nacional de Aprendizaje, SENA) einen Workshop mit dem Titel „Simulation in der Schweißausbildung“ veranstaltet, bei dem Auszubildende und derzeitige Schweißausbilder verschiedene EdTech-Lösungen ausprobieren konnten, um die Schweißausbildung zu verbessern und attraktiver zu gestalten.
Studierenden und Lehrkräften des Fachbereichs Mechatronik der Universidad Tecnológica de Pereira (UTP) und der SENA wurden Virtual- und Augmented-Reality-Systeme aus Spanien, den USA und Österreich vorgestellt; anschließend wurden sie gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen, welche Technologie sich am besten zur Verbesserung der Ausbildung qualifizierter Schweißer eignet.
Das waren die Ergebnisse:
Der Vorsitzende des Schweißausschusses und Dozent an der UTP, Alberto Zapata, räumte ein: „Es handelt sich um Spitzentechnologien, die den Ausbildungsprozess flexibler gemacht haben. Die Idee ist, Unternehmer, Ausbilder und Auszubildende darüber zu informieren, damit sie dem Schweißausschuss Feedback zu den Vorteilen dieser Ausbildungshilfen geben können, um deren Einsatz in Schweißausbildungsprogrammen zu bewerten.“