Siemens in Nürnberg (Deutschland) verändert die Art und Weise, wie seine Auszubildenden lernen: Inhalte und Übungen werden zunehmend digitalisiert. Konkret nutzt das Unternehmen Augmented Reality, um den Auszubildenden dabei zu helfen, äußerst schwierige Aufgaben zu erlernen, bevor sie sich an die Praxis wagen.
Das multinationale Unternehmen hat sich für Soldamatic Augmented Training , um zukünftige Schweißer sicherer und effizienter auszubilden.
Der Fernsehsender SAT 1 strahlte einen Bericht über dieses Augmented-Reality-Schulungssystem und dessen Einfluss auf den Lernprozess aus. Auszubildende und Ausbilder sprechen über die Vorteile in Bezug auf Sicherheit sowie Zeit- und Kostenersparnis.
Sie sagen auch, dass die Augmented-Reality-Lösung für die Schweißerausbildung sehr hilfreich ist und das Lernen erheblich erleichtert.
Eine der Studentinnen, Anna Rehder, hebt hervor, dass das System Hilfe-Symbole auf dem Bildschirm anzeigt. Sie räumt ein: „Anhand der Hilfe-Pfeile bekommt man ein Gefühl dafür, wie man den Schweißbrenner halten sollte.“
„Wir können das Schweißen viel schneller und viel häufiger üben und somit eine deutlich bessere Kontinuität des Lernprozesses gewährleisten“, sagt der Schweißausbilder Steffen Lechner.
Für einen weiteren Auszubildenden des dualen Ausbildungsprogramms, Max Müller, ist Augmented Reality ein fantastisches Werkzeug: „Sobald ich einen Fehler mache, kann ich ihn sofort korrigieren – das ist eine tolle Art zu lernen“, erklärt er.
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